E-Commerce: Wie verkaufe ich mehr über meinen Onlineshop - Teil 3 für Entscheider

E-Commerce: Wie verkaufe ich mehr über meinen Onlineshop - Teil 3 für Entscheider
Autor:innen:
Wolfgang Farbmacher
Lesedauer:
5
min
Zuletzt aktualisiert:
6.10.2021

Mit Teil 3 schließen wir die Blogserie ab. Wie angekündigt beleuchten wir heute Formen von Shopsystemen, analysieren erzielbare Frequenz Generierung und wichtige Hinweise für die Umsetzung eines Webshoprojektes für Entscheider

Formen von Shopsystemen

Open-Source-Shopsysteme:

Die Software ist kostenlos und frei zugänglich. Der Quellcode ist offen, dadurch sind Erweiterungsprogrammierungen möglich. Hinter einer Open-Source Lösung steht eine Entwicklercommunity, die gemeinsam den Ausbau der Software vorantreibt. Viele Shopsysteme basieren auf Open-Source, wie z. B. Magento, OpenCart, Prestashop etc.

Kauflösungen: Lizenzmodelle (On Premise)

Das sind von kommerziellen Anbietern entwickelte modular aufgebaute Shopsystem-Standardlösungen. In der Lizenzgebühr ist Wartung und Support inbegriffen.

Bekannte Anbieter sind unter anderem SAP und IBM Websphere. Kommerzielle Anbieter grenzen sich von den Open-Source-Lösungen durch einen urheberrechtlich geschützten Quellcode ab.

Mietlösungen basieren ebenfalls auf fertig entwickelten Standardlösungen. Nach einem Baukastensystem kann die Dimensionierung des Shopsystems festgelegt werden. Integrierte Basisfunktionen können durch zusätzliche Features ergänzt werden. Miete und Betrieb (Hosting) des Shopsystems werden als Paketlösung vermarktet, bekannte Anbieter sind unter anderem Shopify, Strato und Jimbo. Mietlösungen sind auf den Servern des Hostingpartners bereits vorinstalliert.

Die Bereitstellung und der technische Betrieb von Mietlösungen über eine extern angebundene IT-Infrastruktur wird als Cloud Computing bezeichnet

Die Auswahl eines passenden Shopsystems ist davon geprägt, ob der Onlineshop als Stand-alone-Lösung (Insellösung) betrieben oder in eine bestehende IT- Infrastruktur zu integrieren ist. Standardisierte Systeme bieten auch integrierte Schnittstellen für die Einbindung der technischen Infrastruktur, z.B. zu Schnittstellen zum Warenwirtschaftssystem oder zum CRM-System.

Wichtige Kriterien sind auch die Skalierbarkeit und die Möglichkeit der Bereitstellung interner Kapazitäten sowie die Inanspruchnahme von Dienstleistern.

Frequenz- und Erlösgenerierung im E-Commerce

Die Generierung von Besucherfrequenz ist die Basis für Kundengewinnung und Kundenbindung.

Ist ein Onlinehändler im Markt noch unbekannt, ist eine gute Suchmaschinenplatzierung für die Generierung von Besucherfrequenz essenziell. Eine Suchmaschine recherchiert, ordnet und katalogisiert Inhalte eines Datenpools nach verschiedenen Kriterien und stellt diese in einer sortierten Ergebnisanzeige Informationssuchenden zur Verfügung.

Aktuell und in den nächsten Jahren stellen die Millennials die stärkste Konsumentengruppe.

Händler und Dienstleister mit Endkundenkontakt stellen sich jetzt auf eine Kundengeneration ein,

die im digitalen Zeitalter aufgewachsen ist. Die Jahrgänge ab 1990 werden schon bald die stärkste Konsumentengruppe sein. 77 Prozent von Ihnen, das ergab eine seriöse Umfrage, verbringen täglich drei oder mehr Stunden im Internet, für 56% ist das Smartphone das wichtigste Werkzeug für den Einkauf.Der stationäre Handel reagiert auf die Wünsche der Jungen mit einer „Omni-Channel-Strategie“ mit Angeboten auf allen Vertriebskanälen.

Kurz erwähne ich noch Themen, die in Zukunft noch viel massiver an Bedeutung gewinnen.

Erfolgsfaktor Daten

Um die Reise der Kunden durch die Kanäle gründlich zu verstehen, müssen Daten nicht nur gesammelt, sondern auch entsprechend analysiert werden. Customer-Insights-Specialists erheben an allen Kontaktpunkten Daten zur Kundenzufriedenheit. Analysten schauen bei welchen Übergängen Interessenten aussteigen und destillieren aus den Daten wo Friktionen auftauchen und Unzufriedenheit herrscht. Und weil sich Kundenbedürfnisse und Kundenverhalten dynamisch verändern, ist die Datenanalyse kein einmaliger Vorgang.

Dynamic Pricing

Die dynamische Preissetzung ist schon lange nicht mehr nur ein Thema für die Onlineriesen wie Amazon.

Auch der Mittelstand kann immer öfter die vier Elemente für eine dynamische Preissetzung erfüllen.

Einige Onlinehändler haben damit 2 bis 3 Prozentpunkte an Marge gewonnen. In einer Branche, die mit knappen Spannen operiert, macht das schon einen interessanten Unterschied.

Jedem sein eigener Preis

Noch einen Schritt weiter geht individuelle Preissetzung, dabei versuchen Händler die einzelnen Kunden zu klassifizieren.

Der Algorithmus sucht den optimalen Preis

Ein wichtiger Aspekt bei der digitalen Preissetzung:

Ständig lernt das Unternehmen dazu. Denn die Rechner verfolgen in Echtzeit die Reaktion der Kunden und Wettbewerber auf einen neuen Preis.

Entscheidern empfehle ich unbedingt, für die Auswahl des Systems und die Installation eines Webshops, Experten mit einzubeziehen.

Das beginnt schon bei Entscheidungen, wer erstellt die strategischen Planung, wer wickelt das Projekt ab, wer optimiert die Leistung und wer stellt die rechtlichen Vorgaben sicher. Auszugsweise einige Fragen die geklärt werden müssen.

Strategische Planung

Welches Shopsystem? Welches Design für mein Produkt? Wie soll die Customer Journey aussehen?

Welche Funktionen braucht mein Shop?

Optimierung der Leistung

Wie optimiere ich Ladezeiten? Wie betreibe ich Suchmaschinenoptimierung? Wie richte ich Schnittstellen zu Ebay & Co. ein?

Abwicklung

Welchen Zahlungsanbieter soll ich wählen? Wie organisiere ich Versand und Logistik? Welche Integration und Schnittstellen braucht mein Shop, um erfolgreich zu sein.

E-Commerce-Recht richtig gemacht

Wie funktioniert das mit dem Datenschutz für meinen Shop? Wie sieht es mit Rücknahmeverpflichtungen und AGBs aus? Welche anderen rechtlichen Vorgaben muss ich einhalten?


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