E-Commerce & Development

Headless CMS: Warum Lösungen wie Storyblok auch ohne Kopf funktionieren

Philip Farbmacher

Founder & CEO

Wiebke Kühlbauch

Copywriting & Editing at G'spür

Veröffentlicht

6. September 2023

4 Min

„Headless CMS“ hört sich irgendwie kopflos, also ziemlich chaotisch an. Mit unüberlegtem Handeln hat Storyblok aber ganz sicher nichts zu tun – im Gegenteil. Anders als bei uns Menschen hat ein Content Management System (CMS) „ohne Kopf“ nämlich einige Vorteile gegenüber den traditionellen Lösungen wie WordPress und Co. Was es genau damit auf sich hat, wie wir Storyblok verwenden und vor allem warum, erfahrt ihr in diesem Beitrag.


Was bedeutet Headless CMS?

Dafür müssen wir vielleicht kurz erläutern, was Backend und Frontend bedeutet. An einer Website lässt sich das am einfachsten erklären: Der Teil, den wir am Bildschirm sehen – also das Zusammenspiel aus Bildern, Texten und grafischen Elementen, aus denen eine Website besteht – ist das Frontend bzw. der Head. Alles, was wir nicht sehen, also das System, in das diese Inhalte vorher eingespeist werden, ist das Backend. Ein Headless CMS ist demnach ein Tool, das lediglich ein Backend, aber kein Frontend hat.


Headless vs. traditionelles CMS

Traditionelle CMS-Lösungen wie WordPress, Typo3 oder Drupal haben hingegen eine starre Systemarchitektur, die aus einem Backend und einem Frontend besteht. Die sogenannte Templating-Engine für die Erstellung der Layouts sowie alle anderen Funktionen sind fest integriert und für das eigene Frontend optimiert. An diese Lösungen lassen sich zwar weitere Kanäle wie etwa Apps, Online-Shops oder POS-Systeme anbinden, allerdings wurden sie nicht für diesen Zweck entwickelt. Darum sorgen weitere Kanäle häufig für Probleme. In der Regel müssen Unternehmen deshalb den Content in zusätzlichen Systemen verwalten.

Das gilt jedoch nicht für Headless Content Management Systeme. Diese sind nämlich bewusst dafür entwickelt worden, verschiedene Kanäle wie Webseiten, Apps, Online-Shops, Digital Signage etc. zentral zu verwalten. Das macht sie aus technischer Sicht unglaublich flexibel und effizient. Headless CMS kommen deshalb vorzugsweise in Multichannel-Umgebungen und großen Webprojekten zum Einsatz.


Wie funktioniert das?

Die Content Manager:innen legen die einzelnen Inhalte im Backend in strukturierter und unformatierter bzw. formatneutraler Form ab. Über APIs – das sind digitale Schnittstellen – leitet das Backend die Inhalte an die verschiedenen Kanäle oder Frontends weiter. Erst dort bauen wir die Content-Stücke in ein Template, ein, sodass sie als vollständige Seite zu sehen sind. Die Templates können die Developer:innen frei gestalten und programmieren. Dadurch lässt sich derselbe Content für jedes Frontend individuell anpassen und jeweils anders gestalten. So können Unternehmen einheitliche Digital Experiences für ihre Kund:innen über alle Kanäle hinweg schaffen.

Über die API kann das CMS aber nicht nur Inhalte verbreiten, sondern auch Daten aus anderen Systemen wie etwa Produktdatenbanken oder Digital Asset Management Systemen generieren. Diese Daten lassen sich dann zusammen mit den eigenen Inhalten an die entsprechenden Frontends ausspielen.


Warum wir Storyblok verwenden

Storyblok ist ein Headless CMS Anbieter aus Österreich, auf den bereits namhafte Unternehmen wie Tesla, Netflix, Oatly oder Adidas setzen. Auch wir bei Momentum arbeiten mit Storyblok, um insbesondere Multichannel-Lösungen umzusetzen. Warum? Das hat gleich mehrere Gründe. Zum einen überzeugt uns der einzigartige visuelle Editor von Storyblok, in dem Änderungen super einfach umzusetzen sind. Außerdem bieten sie eine umfangreiche App-Library für zahlreiche Erweiterungen an, die es uns ermöglicht, unsere Kund:innen am neusten Stand zu halten. Im Vergleich zu anderen Headless CMS Anbietern setzt Storyblok zudem auf eine strukturierte Content-Umgebung. Das erleichtert uns nicht nur die Arbeit, sondern spart auch unsere Zeit und das Geld unserer Kund:innen. Und last but not least überzeugen uns als digital Agency natürlich immer Tools mit einem leistungsstarken Workflow, guter Performance und einem „state of the art code“.

Darum haben wir es wie die Großen gemacht und unsere eigene Website auch mit Storyblok (und next.js) gebaut.


#couplegoals: Warum wir Partner von Storyblok sind

Besonders raffiniert: Das Partner-Programm, mit dem Storyblok seit 2019 das Ziel verfolgt, Agenturen wie uns dabei zu unterstützen, ihr Geschäft zu erweitern sowie ein Headless CMS anzubieten, das für unsere Kund:innen am besten funktioniert. Inzwischen ist daraus eine richtig coole Community entstanden, die sich gegenseitig supportet und das Tool weiter vorantreibt. Als zertifizierter Partner profitieren wir von Co-Marketing-Initiativen, Partnerlistings und einem umfassenden Support. Unsere Ansprechpartner:innen bei Storyblok sind rund um die Uhr erreichbar und unterstützen uns dabei, Momentum weiterzuentwickeln. Davon profitieren nicht nur wir, sondern auch unsere Kund:innen.

Du planst bzw. hast ein großes Webprojekt oder möchtest mehrere Kanäle wie Website, App und Digital Signage aus einem CMS bespielen? Oder bist du einfach neugierig geworden, was headless und Storyblok genau sind und möchtest mehr dazu erfahren?

Sende uns direkt eine unverbindliche Anfrage und wir finden gemeinsam den besten Fit.

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